Rolf Heise, ein Handwerkskammer - Vizepräsident aus Leidenschaft
Seit mehr als 20 Jahren ist Rolf Heise im Namen der Arbeitnehmer im Handwerk unterwegs und das mit großem Erfolg. - Am 10. Februar 2012 feierte der Vizepräsident der Arbeitnehmerseite, Rolf Heise, seinen 65. Geburtstag.
Rolf Heise, wohnhaft in Delligsen, feierte am 10. Februar 2012 seinen 65. Geburtstag. Kammerpräsident Jürgen Herbst und Hauptgeschäftsführerin Ina-Maria Heidmann gratulierten persönlich.
Rolf Heise, ein Handwerkskammer - Vizepräsident aus Leidenschaft
Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen Braunschweiger Straße 53
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Sicherlich eine Seltenheit in der heutigen Zeit, wechseln Gesellen häufiger den Arbeitsplatz oder steht die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes in Frage. Heise erinnert sich an seine Wahl, als wäre es gestern gewesen: "Im Prinzip bin ich ins kalte Wasser geschubst worden." Nachdem der ein Jahr zuvor gewählte Vizepräsident verstorben war, schlug man Heise vor. "Es war schon etwas Besonderes, denn eigentlich kam ich aus einer Gewerkschaft, die viel zu klein war, um für ein solches Amt vorgeschlagen zu werden." Doch man wollte ihn. Vorstandsmitglied Küchemann sprach aus, was alle dachten: Den Vize würden die Gesellen der Vollversammlung wählen und das ließe man sich nicht von den Gewerkschaften vorschreiben. Und so ist Heise seit vielen Jahren im Amt. " Eine Besonderheit und sehr bezeichnend für das Handwerk ist die Arbeitnehmerbeteiligung in allen Gremien der Kammer. Anders als die Industrie- und Handelskammer vertritt die Handwerkskammer auch die Interessen der angestellten Meister, Gesellen und Lehrlinge in den Betrieben", freut sich Heise. Dies bedeutet, dass nicht nur die Betriebsinhaber Mitglied der Handwerkskammer sind, sondern auch alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung. Durch diese Mitgliedschaft ergibt sich die Mitarbeit und Mitbestimmung in allen Arbeitsbereichen der Handwerkskammer. An einen großen politischen Erfolg erinnert sich Heise gern. "Es ging um die Erhöhung der Internats- und ÜLU-Gebühren. Die Betriebe, die ausbildeten, hätten dann den schwarzen Peter gezogen. Das konnten wir verhindern." Damals entstand mit dem ehem. Präsidenten Theodor Striegan und der ehem. Hauptgeschäftsführerin Jutta Schwarzer ein einmaliger Arbeitskreis. Präsident, beide Vizepräsidenten, ein Kreishandwerksmeister, die Hauptgeschäftsführerin und der DGB Kreisvorsitzende besprachen brisante Themen im Vorfeld. Mit den Jahren ist es ruhiger geworden, die Verständigung wurde immer besser und der Arbeitskreis fand schließlich ein glückliches Ende. Heise erlebte drei Präsidenten, drei Vizepräsidenten der Arbeitgeberseite und drei Hauptgeschäftsführer: "Alle guten Dinge sind drei!
Foto: Julia Danne


