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Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist kein Allheilmittel für das Handwerk

erstellt von Jack Hauswald zuletzt verändert: 18.12.2009 18:10

Der geplante Bundeshaushalt mit seiner Neuverschuldung von knapp 86 Milliarden Euro beunruhigt das Handwerk zutiefst.

Die zur Finanzierung der Schulden ab 2011 notwendigen Einschnitte in wichtigen Bereichen wie Bildung und Investitionen werden vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen in ganz Deutschland belasten. Zusätzlich ist das Fehlen eines Finanzierungsplanes für die Tilgung der Kredite und Schulden ab 2011 bei gleichzeitig sinkenden Steuereinnahmen kein gutes Signal an die Unternehmer und Bürger im Kammerbezirk Dresden.

Die geplante Unterstützung der Wirtschaft durch das sogenannte "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" wird aus Sicht der Handwerkskammer Dresden nur in Teilen greifen können, da einige Regelungen nur für kleine Gruppen der Wirtschaft bestimmt sind. Auch der Freistaat Sachsen, der seit Jahren eine solide Haushaltpolitik macht, darf durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz nicht zum Schuldenaufbau und zur Kürzung von zukunftsweisenden Vorhaben gezwungen werden.

"Die neuen Bundesländer werden durch rückläufige Solidarpaktmittel und sinkende europäische Förderung in den kommenden Jahren genügend Haushaltsprobleme bewältigen müssen. Insofern sollten nicht durch die Zwänge eines Koalitionsvertrages weitere Lasten für die Zukunft aufgetürmt werden", so der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Claus Dittrich ( i. Bild ) .

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