Hildesheimer Handwerk bringt Betriebe und Schulen zusammen
Mit dem neuen JOBSTARTER-Projekt „Hildesheimer Handwerk macht Schule“ will die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Schulen in Stadt und Landkreis intensivieren.
„Hildesheimer Handwerk macht Schule“
Hildesheimer Handwerk bringt Betriebe und Schulen zusammen
Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen
Braunschweiger Straße 53
Schlagworte
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Kooperationen und Aktionen bringen Betriebe und Schulen zusammen und Jugendliche ins Handwerk Konkret geht es darum, Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufsorientierung zu unterstützen, gemeinsame Projekte von Handwerksbetrieben und Schulen anzustoßen und zu organisieren sowie Betrieben bei der Nachwuchssuche zu helfen.
Eine handwerkliche Ausbildung in der Region bietet gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eröffnet viele Karrieremöglichkeiten, bis hin zum Meister und zum Hochschulstudium. Doch viele der über 100 Ausbildungsberufe des Handwerks sind Schülerinnen und Schülern völlig unbekannt oder oft mit falschen Vorstellungen verbunden. Viele Lehrstellen besonders in den Branchen Nahrung, Bau, Energie und Umwelt bleiben deshalb unbesetzt. Damit sich dies ändert und mehr Fach- und Führungskräfte in den Betrieben nachwachsen, hat die Handwerkskammer diese Initiative gestartet. Ein wichtiges Instrument auf dem Weg dorthin ist das Berufemarketing. „Wir möchten Jugendliche an Haupt- und Realschulen, aber auch an Gymnasien in ihrer Berufsfindung unterstützen und die Vielzahl an Ausbildungsberufen bekannter machen“, erklärt Mareike Lindner, Projektmitarbeiterin. Damit die Jugendlichen sich ein konkretes Bild von Ausbildungsberufen machen können, hat das Projekt „Hildesheimer Handwerk macht Schule“ deshalb vor, Schule und Handwerk enger miteinander zu verbinden.
Gemeinsame Aktionen, Projektwochen oder Praktika sollen Schülerinnen und Schüler neugierig auf Handwerk machen. „Wir wollen die Ausbildungsmöglichkeiten direkt vor Ort ins Bewusstsein von Schülern, Eltern und Lehrkräften holen“, so Helmut Schiewe, Projektmitarbeiter. „Unser Ziel ist ein reibungsloser Übergang von der Schule in den Beruf.“ Gefragt und in besonderem Maße erwünscht ist die Beteiligung von Betrieben. Für sie kann sich über die dauerhafte Kooperation mit Schulen eine gute Möglichkeit entwickeln, ihren Nachwuchs direkt in der Schule zu werben. „Zusammen wollen wir für qualifizierten und motivierten Nachwuchs im Handwerk sorgen und die Region Hildesheim stärken“, sagt die Projektleiterin Ute Ohlendorf. Wichtig ist der Abteilungsleiterin der Handwerkskammer, dass die Initiative zu schriftlichen Kooperationsvereinbarungen führt, in denen Betriebe und Schulen ihre Zusammenarbeit individuell festhalten können. „Wir möchten, dass so erfolgreiche und vor allem dauerhafte Netzwerke entstehen.“ Im Idealfall sollen neue Praktikumsplätze und zusätzliche Ausbildungsplätze aus den gemeinsamen Bemühungen folgen.
„Hildesheimer Handwerk macht Schule“ wird als JOBSTARTER-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Mareike Lindner und Helmut Schiewe sind unter der Telefonnummer (0 51 21) 1 62-1 23 zu erreichen.


