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EU-Projekt „Peace“ zeigt Handwerks-Betrieben Wege nach Asien

erstellt von Jack Hauswald zuletzt verändert: 09.01.2009 19:27

Dortmund. Die Wirtschaft in Asien wächst – trotz weltweiter Krise. Die Weltbank geht für China von einem Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent in 2009 aus. Das Wachstumspotenzial sei weiter groß, ergab auch der Vertrauensindex der Europäischen Handelskammer in China. Der Umfrage zufolge sehen europäische Unternehmen noch immer gute Geschäftsmöglichkeiten in der Volksrepublik.

EU-Projekt „Peace“ zeigt Handwerks-Betrieben Wege nach Asien

Internationales Partnertreffen in Dortmund

EU-Projekt „Peace“ zeigt Handwerks-Betrieben Wege nach Asien

Handwerkskammer Dortmund

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Marketing Ausland Wirtschaftsentwicklung Workshop Handwerksbetriebe Handwerk International Handwerkskammer

Dortmunds Bürgermeister Adolf Miksch (1. Reihe 2.v.l.) begrüßte die Vertreter aller beteiligten deutschen und asiatischen Kammern im Rahmen des internationalen Partnertreffens des Asia Invest-Projektes „Peace“ im Dortmunder Rathaus. Mit dabei: Klaus Yongden Tillmann (3. Reihe l.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund.                                                                          Foto: HWK Dortmund


Auch für kleine und mittelständische Unternehmen gewinnt das Thema Internationalisierung immer größere Bedeutung. Der Einstieg in chinesische und malaysische Märkte stand deshalb im Mittelpunkt eines internationalen Partnertreffens Anfang Januar in Dortmund im Rahmen des Asia Invest-Projektes „Peace“ („Project to establish European and Asian Co-operations of small and medium sized Enterprises”). Das von der EU geförderte Projekt unterstützt Kooperationen zwischen europäischen und

asiatischen Unternehmen und wird von den Handwerkskammern (HWK) Dortmund und Münster sowie den Industrie- und Handelskammern (IHK) Nordwestfalen und zu Dortmund durchgeführt. Im Fokus stehen dabei die Bereiche energieeffizientes Bauen und alternative Energien.

„Infolge der immer strengeren staatlichen Regulierungen der Energieeffizienz von Gebäuden in China eröffnen die Bestrebungen, eine ökologische Bauwirtschaft zu etablieren, interessante Möglichkeiten für europäische Unternehmen, die mit ihrem Spezialwissen diese Energiesparziele erreichen“, weiß Projektleiterin Magali Menant von der Deutschen Außenhandelskammer in Shanghai.

Doch nicht nur China, auch Malaysia als Nummer 18 der weltweit größten Exportnationen zeigt sich als aussichtsreicher Absatzmarkt für europäische Unternehmen. „Fortschrittlicher Entwicklungsstand im Bausektor mit einer entwickelten Infrastruktur und einer extrem jungen Bevölkerungsstruktur versprechen Potenzial. Die nur schwachen Auswirkungen der Finanzkrise und die Einbettung in einer Region mit immer noch guten Wachstumsraten bieten gute Potenziale – gerade heute!“, sagt Thomas Brandt, Geschäftsführer der Deutschen Außenhandelskammer in Kuala Lumpur.

Wie alle anderen beteiligten Kammern in Deutschland rät auch Reinhard Schulz, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, den Unternehmen, sich mit den asiatischen Zukunftsmärkten von morgen schon jetzt intensiv auseinanderzusetzen. Wer heute nicht den Fuß in die Tür bekomme, der habe morgen nur wenig Chancen, an den Wachstumsraten der asiatischen Länder teilzuhaben.

Auch Otto Kentzler, Präsident der HWK Dortmund und zugleich des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, sieht im asiatischen Markt große Chancen für heimische Betriebe. „Internationalisierung ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Unternehmen. Ich möchte allen Betrieben Mut machen, über Branchen- und Landesgrenzen hinweg zu agieren. Wer eigene Erfolgsmerkmale entwickelt und beschreibt und damit seine Marktnische findet, dem bietet Asien als Absatzmarkt erfolgversprechende Möglichkeiten.“

Kompetente Unterstützung bekommen Betriebe dabei anhand von Informationsseminaren, Trainings und einer individuellen Beratung durch die Außenwirt-schaftsberater der am Projekt beteiligten Kammern. Zudem haben interessierte Betriebe die Möglichkeit, im Juni dieses Jahres an einer bezuschussten Unternehmerreise nach Xian (China) und Kuala Lumpur (Malaysia) teilzunehmen, um vor Ort Kontakt zu möglichen Kooperationspartnern zu knüpfen.

Für weitere Informationen und Anmeldungen zum Projekt und der Unternehmerreise steht HWK-Außenwirtschaftsberaterin Gabriele Röder-Wolff, Tel.: 0231 5493-406, E-Mail: gabriele.roeder-wolff@hwk-do.de, zur Verfügung.

 

 

Handwerkskammer Dortmund
Reinoldistraße 7-9
44135 Dortmund
Internet: www.hwk-do.de

 

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