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Handwerk fordert Bildungspolitik aus einem Guß.

erstellt von Jack Hauswald zuletzt verändert: 17.07.2009 16:19

Statt Strukturdebatten um Schulformen, brauchen wir einen ganzheitlichen bildungspolitischen Ansatz, fordert ZDH-Generalsekretär Schleyer gegenüber dem Handelsblatt am16.07.2009.

"Nur so können wir das Ziel erreichen, die Jugendlichen bestmöglich zu qualifizieren und den Fachkräftebedarf von morgen zu sichern." 

"Der Zustand des allgemeinbildenden Schulwesens ruft ohne Zweifel nach Verbesserungen. Unsere Handwerksbetriebe stellen immer wieder fest, dass viele Jugendliche trotz Schulabschluss nicht geeignet sind, eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Und auch die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss ist zu hoch – sie sollte innerhalb von sechs Jahren halbiert werden. Dieser Vorschlag des Handwerks wurde auf dem Dresdner Qualifizierungsgipfel verbindlich festgelegt. 

Die zurzeit geführte Strukturdebatte um Schulformen führt jedoch an der eigentlichen Problematik vorbei. Was wir brauchen ist vielmehr ein ganzheitlicher bildungspolitischer Ansatz. Dazu gehört eine Qualifizierung bereits in der Vorschule, individuelle Förderung leistungsstarker und -schwacher Schüler, Ganztagsangebote, qualifiziertes Personal an Schulen und eine frühzeitige Berufsorientierung. 

Nur so können wir das Ziel erreichen, die immer geringer werdende Zahl an Jugendlichen bestmöglich zu qualifizieren und den Fachkräftebedarf von morgen zu sichern."

 

Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.

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