Energetische Gebäudesanierung wird wichtiger Schwerpunkt im Klima-Aktionsplan 2020
05.07.07--Beckstein: "Energetische Gebäudesanierung– drastische Energieeinsparung bei Gebäudeheizung und Warmwasserbereitstellung möglich"---"Die energetische Gebäudesanierung wird ein wichtiger Schwerpunkt im Klimaaktionsplan 2020 werden. Der Freistaat wird hierzu ein staatliches Investitionsprogramm zur energetischen Sanierung seiner eigenen Gebäude sowie zur betrieblichen Optimierung einrichten. Außerdem sollen weitere Mittel zur energetischen Sanierung des Gebäudebestandes im Rahmen der Wohnraumförderung bereit gestellt werden. Die Programme sollen bereits 2008 starten", kündigte Innenminister Dr. Günther Beckstein am 05.07.2007 dem Bayerischen Landtag in München an.
Innenminister Dr. Günther Beckstein
Energetische Gebäudesanierung wird wichtiger Schwerpunkt im Klima-Aktionsplan 2020
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Beckstein verwies darauf, dass fast 40 Prozent der Energie in Bayern für die Gebäudeheizung und Warmwasserbereitstellung verbraucht wird. "Im Bereich Wohnen werden 87 Prozent des Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser beansprucht. Durch die Raumheizung wurden im Jahr 2003 rund 21,9 Millionen Tonnen CO2-Emissionen erzeugt, was ca. ¼ der gesamten CO2-Emissionen im Freistaat ausmacht. Durch baulichen Wärmeschutz, effiziente Heizungs- und Warmwassersysteme und die Nutzung regenerativer Energien kann dieser Energieverbrauch drastisch reduziert werden", erläuterte Beckstein. Der Minister verwies darauf, dass die Bayerische Staatsbauverwaltung seit langem Schwerpunkte bei der energetischen Gebäudesanierung setzt. "Die Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit zu diesem Thema ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und schlägt sich zunehmend auch in der Bereitschaft vieler Gebäudebesitzer nieder, Energieeinsparmaßnahmen in Angriff zu nehmen. Wir wollen hier unte!
rstützen und noch einmal deutlich aufs Tempo drücken", so Beckstein. Der Minister machte deutlich, dass dem Umgang des Staates mit den eigenen Gebäuden eine wichtige Vorbildfunktion zukommt: "Bereits in der Vergangenheit hat sich die staatliche Hochbauverwaltung erfolgreich um die Reduzierung des Energieverbrauchs bei staatlichen Liegenschaften und Gebäuden bemüht. Auch in Zeiten, in denen die Haushaltskonsolidierung im Vordergrund stand, wurde mit investiven Maßnahmen der Energieverbrauch staatlicher Gebäude reduziert. Aber auch hier wollen wir jetzt mit größerer Dynamik vorgehen, um gezielt einen wichtigen Beitrag des Staates als Gebäudebesitzer zur Erfüllung der CO2-Klimaziele zu setzen".


