Handwerk fordert Reform des Insolvenzrechtes ohne Fiskusprivileg.
"Die Reform des Insolvenzrechtes kann nur gelingen, wenn sämtliche Privilegien innerhalb des Gläubigerkreises aufgehoben werden. Das sichert in der Praxis auch Handwerksbetrieben die Begleichung noch offener Forderungen."
Holger Schwannecke, ZDH-Generalsekretär: Kein Fiskusprivileg im Insolvenzrecht
Handwerk fordert Reform des Insolvenzrechtes ohne Fiskusprivileg.
Zentralverband des Deutschen
Handwerks (ZDH),
Mohrenstraße 20/21
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Gegen eine Wiedereinführung des sogenannten Fiskusprivilegs im Insolvenzrecht, wie sie das Bundesfinanzministerium plant, spricht sich ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke gegenüber der Süddeutschen Zeitung am 23. Juli 2010 aus. "Die Reform kann nur gelingen, wenn Privilegien innerhalb des Gläubigerkreises ausgehoben werden", so Schwannecke.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) begrüßt eine Reform des Insolvenzrechtes. Der Erfolg insbesondere des Insolvenzplanverfahrens hängt maßgeblich von der Einigungsbereitschaft und der fairen Lastenverteilung der Gläubiger ab. Die Wiedereinführung des Fiskusprivilegs würde dieses Prinzip von Grund auf torpedieren.
