Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit haben ein Jahrhundert-Projekt auf dem Gewissen!
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche! Kennen Sie noch die Währung Euro? Eine gute Idee, die die europäischen Staaten näher zu einander bringen sollte, um den Weg in ein gemeinsames europäisches Staatengebilde zu öffnen.
Ein Horrorszenario - wer schützt uns davor?
Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit haben ein Jahrhundert-Projekt auf dem Gewissen!
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Starke und stabile Märkte wurden den Bürgen
versprochen, eine friedliche und sichere Zukunft prophezeit. Viele Politiker warfen sich in die Brust und mimten den aufrichtigen, überzeugten Europäer. ..und nun ist alles vorbei.. Katerstimmung .. Europa ist pleite... die politischen Großsprecher von den Regierungsbühnen abgetaucht, mit reichlich " Beute" versteht sich, die Industrie am Boden, Arbeitslosigkeit, wo man hinsieht in ganz Europa und die radikalen Parteien haben Zulauf, wie nie zuvor. Ach ja, es
gibt wieder die deutsche Mark, leider nicht mehr "glänzend", wie vor dem europäischen Experiment. ..
Und da gab es auch mal das Amerika der unbegrenzten Möglichkeiten und militärischen Muskelspielen. Auch das ist nun Geschichte, nach Börsenkrach und endlosen Regierungskrisen, nach Bürgerunruhen mit der Jagd auf die Reichen des Landes, versinkt die einstige Großmacht in Agonie und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit. ....halt, halt ....
..soweit sind wir natürlich nocht nicht, wobei die Betonung ausdrücklich auf noch liegt. Denn wir stehen kurz davor, eine neue politische und damit auch wirtschaftliche Krise ungeahnten Ausmasses zu erleben. Und dann ist wahrlich Schluss mit Lustig.
Schon wieder erleben wir dramatischen Verluste an den Börsen in Europa, Asien und den USA. Und wenn es den Politikern nicht gelingt, statt ständiger Beruhigungs-Nebelkerzen endlich ein wirksames und vor allem von allen Ländern und deren Menschen getragenes Konzept zupräsentieren und - auch
sofort umzusetzen - ist die Uhr abgelaufen. Die Zeiger stehen bereits auf eine Minute vor Zwölf.
Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, sieht die akute Gefahr einer neuen Weltwirtschaftskrise. "Die Lage ist besorgniserregend. Denn die Panik an den Finanzmärkten kann schnell die Kreditvergabe und die Kreditnachfrage zum Absturz bringen", sagte Horn "Handelsblatt Online". Eine globale Krise wäre die Folge. Auch Chefvolkswirt der Dekabank Kater, glaubt, für hoch verschuldete Länder wie Italien reiche eine neue Finanzpolitik allein nicht aus, "ganz kurzfristige markttechnische Maßnahmen sind notwendig, um die Finanzmärkte zu stabilisieren. Markteingriffe durch den Rettungsschirm EFSF stehen hier an erster Stelle, um selbstverstärkende Spekulationswellen gleich im Entstehen abzufangen und damit zu verhindern, dass sie sich zu schweren Turbulenzen ausweiten.", sagte Kater gegenüber "Handelsblatt Online".
Georg Winters kommentiert die augenblicklich heraufziehende Krise in der Rheinische Post mit dem Titel: Angst an der Börse.
Gerade mal einen Tag hat die neue Zuversicht an der Börse gehalten. Seit gestern ist die Angst zurück - die Angst vor neuen Rückschlägen für die US-Wirtschaft, vor einer Verschärfung der Schuldenkrise, vor Zinserhöhungen, die Gift für die Konjunktur und für die Aktienmärkte wären. Eine Rezession in Amerika würde auch für Europa ein Mega-Problem. Die Amerikaner haben die Zinsen auf null heruntergefahren, sie haben die Notenpresse angeworfen und Wachstum auf Pump produziert. Nichts hat durchschlagend geholfen. Wenn Obama und Co. jetzt tatsächlich rigoros sparen müssen, ist dies nicht nur ein Bremsklotz für die US-Wirtschaft, sondern für die ganze Welt. Für Unternehmen, die nach Amerika exportieren; für Staaten wie Japan, wo dieExportwirtschaft extrem unter der Schwäche des Dollar leidet; für Europas Banken, in deren Bilanzen die Werte der Staatsanleihen schrumpfen. Jetzt will EU - Kommissionspräsident Barroso den Rettungsschirm weiter vergrößern. Aber solche Diskussionen verstärken die Unruhe an den Finanzmärkten nur noch. Und so sehr die Europäer ihre Sorgenkinder mit Garantien und Krediten auch aufpeppen - die Gefahr aus den USA bannen sie nicht. ( Ende des Kommentars)
Was die USA betrifft, gibt es einen Film, der die Situation im Land ungeschminckt zeigt. Dieser lief soeben im ZDF, ein Fim von Michael Moore - " Kapitalismus:Eine Liebesgeschichte". Er zeigt wie die Präsidenten, angefangen bei Reagan bis Vater und Sohn Bush das Land systematisch an die Wand gefahren haben, wie sie durch Klientelpolitik für Reiche, Banken und Industriekonzerne die Schuldenberge auftürmten, das Land mit Arbeitslosigkeit überschwemmten und schlußendlich die heutige Pleite der USA herbeiführten. Diesen Film sollten Sie unbedingt einmal ansehen. ( http://www.kapitalismus-derfilm.de/ )
Hier können Sie den Film herunterladen oder per Stream anschauen:
http://g-stream.in/showthread.php?t=753838
Unsere Politker scheinen leider den herannahenden " Währungstsunamie " weniger ernst zu nehmen. Das 3 % - Röslein darf Kanzler spielen, während die deutsche " holde Butterblume der Ueckermark " in Tirol wandert. ( Hoffentlich verläuft sie sich nicht, wo sie doch ständig ihre Richtung ändert) - Nicht dass ich ihr den Urlaub nicht gönne, aber wenn ein Schiff in schwerer See ist, gehört der Kapitän auf die Brücke und nicht ins Bordkasino. - Ich denke kaum jemand in Deutschland freut sich darauf, von einer gewendeten Ex-FDJ Funktionärin zurück in ein Pleite-Land der Marke " DDR" geführt zu werden. Ihre
abnehmenden Beliebtheitswerte spiegeln das bereits wider.
Es bleibt die Hoffnung ... dass wir alle, wie aus einem bösen Traum aufwachen, in einem neuen zukunftsfähigen Europa, mit Rechten und Pflichten, die für alle Gleich sind, mit Politikern, die verantwortungsvoll führen und denken und mit Menschen, die Europa im Kopf und Herz umsetzen. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gute neue Woche, Gesundheit und Ihnen allen viel Erfolg. Bis zum nächsten Samstag - Mit den besten Wünschen Ihr Jack Hauswald


