Milliarden für Wirtschaftsnieten - Milliönchen für unverschuldete Armut
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche! Und doch kommen diese guten Wünsche nur schwer über die Lippen, wenn man noch unter dem Eindruck, des fürchterlichen Anschlags geistig und politisch verwirrter Attentäter in Norwegen steht.
Merkel gibt den August für Europa
Milliarden für Wirtschaftsnieten - Milliönchen für unverschuldete Armut
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Menschen müssen ihr Leben lassen, werden grausam getötet, für hirnverbrannteIdeologien mit rassistischem Hintergrund. Und was noch unfassbarer erscheint, ist die Tatsache, daß sich der gefasste Attentäter in seiner Begründung auf das Christentum beruft. - Dass der Terror aus dem islamistischen Lager in die Welt getragen wird, dürfen wir bald täglich schmerzhaft erfahren. Dass Christen in mulimisch
geprägten Ländern verfolgt, erniedrigt und gar getötet werden, ist eine Tatsache auf die Kirchen und Politiker der westlichen Welt aufmerksam machen. - aber dass im Namen Christus Menschen wegen Herkunft, Hautfarbe oder Glauben diffamiert und sogar umgebracht werden, muss von allen Christen unüberhörbar verurteilt werden.
Auch eine weitere Katastrophe lässt nicht einfach zu Tagesordnung übergehen. Zig -tausende Menschen, darunter viele kleine Kinder, sterben vor Hunger in Afrika. Und die reichen Staaten der Welt haben jahrelang weggesehen. Erst als die Vereinten Nationen offiziell eine Hungersnot ausrufen, will man helfen. Aber in welchem Rahmen?! Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt in ihrem Kommentar dazu :
"Es ist eine Schande: Auf der einen Seite rettet Angela Merkel in Brüssel den Euro und schnürt gemeinsam mit ihren Amtskollegen ein weiteres sage und schreibe 120 Milliarden Euro schweres Rettungspaket. Auf der anderen Seite "erwägt" Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, die Soforthilfe für verhungernde Menschen in Somalia um einen noch unbekannten Betrag aufzustocken - bisher stellt Deutschland lediglich rund 15 Millionen Euro zur Verfügung. Selbst wenn alle 27 EU-Staaten so viel gäben, käme man gerade auf 0,3 Prozent der Griechenland-Hilfe. 120 Milliarden für die Erhaltung des wirtschaftlichen Wohlstands in Europa - 15 Millionen gegen das Elend der Vergessenen am Horn von Afrika, die nicht nur mit Krieg und Vertreibung konfrontiert sind, sondern jetzt auch noch dem qualvollen Hungertod ins Auge sehen. Sterbende Banken und bankrotte Staaten zählen im Wohlstandswesten eben mehr als Menschenleben. Wie Hohn klingt außerdem Niebels Aussage, man hoffe, die Katastrophe noch abwenden zu können. Dieses Gerede ist angesichts des millionenfachen Leids kaum zu ertragen, denn die Katastrophe ist längst da.
Es ist schlimm genug, dass die Hilfsorganisationen vor Ort von somalischen Islamisten bedroht werden. Hierzulande sollte jedem bewusst sein: Für die Hungernden in Ost-Afrika zu spenden ist ein Akt der Menschlichkeit. Das nackte Überleben hängt für viele Frauen, Männer und Kinder davon ab. " -
Diesem Kommentar kann man zustimmen, bis auf den Hinweis dass Merkel den Euro gerettet hat. Sehr selbstgefällig hat Frau Merkel vor Ihrer Fahrt in den Urlaub Bilanz gezogen, eine Bilanz, die vor Eigenlob nur so triefte. Ja der Wirtschaft geht es gut - sinkende Arbeitslosigkeit, hohes Wirtschaftswachstum und partiell gestiegene Löhne. Aber dies ist mehr das Verdienst der Unternehmen und insbesondere des Wirtschaftsfaktors
Mittelstand. Alles andere sind nur angeschobene Räder, von denen niemand weis, wohin sie rollen und wann sie je am Ziel ankommen. Energiewende, Bundeswehrreform, Steuern, Bildung, Gesundheitsrefom...und überhaupt das schwelende Thema Euro. Bislang hat Merkel nur nachgewiesen, dass Sie ihre Haltung und Überzeugungen schneller wechseln kann, als ein Chamelion die Farbe. - Kohl hat mal gesagt, entscheident sei, was hinten rauskommt - was vorn rauskommt, überzeugt derzeit nicht. - Auf das, was Frau Merkel bei der nächsten Wahl
erwartet, sind wir gespannt.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gute neue Woche, Gesundheit und Ihnen allen viel Erfolg. Bis zum
nächsten Samstag - Mit den besten Wünschen Ihr Jack Hauswald


