Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien
Herten, den 28.9.2003
Liebe Freunde der SWB GmbH
Zur Zeit läuft eine erbitterte Debatte über die Zukunft des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Vor allem die Förderung der Windkraft wird stark angegriffen. Allerdings ist Wirtschaftsminister Clement nach seinen Ausfällen gegen die Windkraft von seiner heftig Fraktion gerüffelt worden. Das lässt für die Zukunft der erneuerbaren Energien hoffen. Die Stromausfälle in den USA und die Probleme der europäischen Kraftwerke mit der Hitze zeigen wie wichtig die Stärkung der regenerativen Energien für die Zukunft der Stromversorgung ist.
Mit sonnigen Grüßen Karl-Heinz Hüsing
Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien
Im Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien des Bundes werden Solaranlagen, Biomasseheizungen und Photovoltaikanlagen auf Schulen gefördert. Die Förderung für thermische Solaranlagen beträgt in 2003 125 pro m² Kollektorfläche. Für ab dem 1.1.2004 installierte Solaranlagen sinkt die Förderung auf 110 pro m² Kollektorfläche. Es war vorgesehen, dass die Richtlinien des Marktanreizprogramms im Oktober 2003 geändert wird. Deshalb endete die Antragsfrist mit dem 15.10.2003. Da sich die Veröffentlichung der neuen Richtlinie verzögern wird, hat das Bundesumweltministerium die Antragsfrist bis zum 31.12.2003 verlängert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle veröffentlicht die Antragszahlen im Rahmen des Marktanreizprogramms. **http://www.handwerkermarkt.de/redaktion/Marktanreizprogramm.xls ** habe ich Ihnen angehängt. Voraussichtlich werden in diesem Jahr mehr thermische Solaranlagen als 2001 installiert werden. Nach dem enttäuschenden Jahr 2002 ist dies eine sehr erfreuliche Nachricht.
Tag der Holzpellets am 4.10.2003
Die Energieargentur NRW hat für den 4.10. den Tag der Holzpellets organisiert. Betreiber von Holzpelletheizungen sollen ihre Heizungskeller für die Öffentlichkeit aufschließen. Ziel der Aktion soll es sein, dass jeder Bürger in NRW in einem Umkreis von 30 km eine Holzpelletanlage findet, die er besichtigen kann. Dieses Ziel wird bis auf einige wenige Lücken realisiert werden können. Im Rahmen des Tages der Holzpellets zeigen wir mit der Familie Hagedorn eine Holzpelletanlage mit einem Holzpelletkessel der Firma Paradigma (Kesselleistung 30 kW) und einer Solaranlage mit Heizungsunterstützung der Firma Wagner&Co (Kollektorfläche 13 m²). Die Familie Hagedorn öffnet Ihren Heizungskeller am 4.10.2003 von 10 bis 14 Uhr. Adresse: Herten-Scherlebeck, Helenenstraße 12 Sie sind herzlich willkommen!
Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
Im August hat das Bundesumweltministerium seinen Vorschlag für die Anpassung des EEG vorgelegt. Die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen hat zu einem erfreulichen Marktwachtum von PV-Anlagen geführt. Die Kreditförderung aus dem Hunderttausend-Dächer-Programm (HTDP) ist zum 30.6.2003 ausgelaufen. Es ist politisches Ziel, den für die Nutzer entstehenden Nachteil durch den Wegfall des günstigen Kredits aus dem HTDP, mit einer erhöhten Einspeisevergütung zu kompensieren. In seinem Referentenentwurf plant Umweltminister Tritten eine Einspeisevergütung für dachgeständerte PV-Anlagen bis 30 kW von 59 Cent/kWh und für größere Anlagen 55 Cent/kWh. PV-Anlagen auf Freiflächen sollen 48,4 Cent/kWh vergütet bekommen. Nach der derzeitigen Gesetzeslage würde die Einspeisevergütung für Anlagen, die in 2004 installiert werden, 43,4 Cent/kWh betragen. Die Vergütungssätze für PV-Anlagen sind über alle Fraktionen (Ausnahme vielleicht die FDP) unstrittig. Leider gibt es erheblichen Streit über die Förderung von Wind, Wasserkraft und Bioenergie. Dies kann dazu führen, dass das Gesetz erst spät in 2004 beschlossen wird. Die neuen Vergütungssätze sollen zwar rückwirkend ab dem 1.1.2004 gelten. Trotzdem ist zu befürchten, dass diese Situation zu einem Markteinbruch für PV-Anlagen führen wird. Die Solarverbände bemühen sich, dass das Gesetz Anfang des Jahres beschlossen wird. Es werden auch noch weitere Verbesserungen für PV-Anlagen insbesondere in strahlungsärmeren Regionen angeregt. Den** http://www.handwerkermarkt.de/redaktion/EEG.pdf ** und **http://www.handwerkermarkt.de/redaktion/Daecher.pdf ** habe ich Ihnen angehängt.
Förderung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
Seit dem 23.7.2003 fördert ein neues Programm des Bundesmisteriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft den Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Im Rahmen dieses Förderprogramms wird je nach Materialart ein Zuschuss zwischen 30 und 40 Euro pro Kubikmeter Dämmstoff gewährt. Die Förderanträge müssen erst nach Abschluss der Maßnahme (Kauf des Dämmstoffs) mit Rechnungsbeleg bei der Fachargentur für Nachwachsende Rohstoffe (www.fnr.de) gestellt werden. Den Förderantrag finden Sie auf der Seite der Fachargentur für Nachwachsende Rohstoffe und demnächst auf unserer Internetseite unter Download.
-- Sonnen- und Windenergieanlagenbau GmbH Karl-Hermann Straße 14 D-45701 Herten Telefon: +49/2366/43965 Fax: +49/2366/41428 www.swb-herten.de post@swb-herten.de
Über 20 Jahre Erfahrung in der Solartechnik
Die Summe unserer Erfahrung: 10 Jahre Garantie auf Solaranlagen
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