Seminar zur Beschäftigungsförderung im Handwerk
Hannover-jvh. "Während die Bevölkerung in Europa in den nächsten 40 Jahren um 40 Millionen Menschen abnehmen wird, steigt die Bevölkerung in Asien und in Afrika jeweils um eine Milliarde Menschen!"
Der demografische Wandel und die Folgen für die Betriebe
Seminar zur Beschäftigungsförderung im Handwerk
Joachim von Hein
Berater, Dozent, Sprecher, Coach, Ghostwriter
Geschäftsführer der Akademie Rotenburg e. V.
Heuerstr.24
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Handwerker Seminare Handwerksbetriebe Handwerk Handwerkskammer
Mit dieser brutalen Voraussicht konfrontierte Seminarleiter Puchalla etwa 20 Mitarbeitende der HWK Hannover und diskutierte mit ihnen über die Folgen fürs Handwerk.
Schon jetzt seien wegen des Fachkräftemangels viele freie Stellen nicht mehr zu besetzen. Die erfolgreiche Suche nach geeigneten Mitarbeitenden werde zur entscheidenden Erfolgsvoraussetzung für die Betriebe: Ohne die Menschen, die einfach nur die Arbeit machen, könnten die schönsten Aufträge gar nicht ausgeführt werden.
Möglichkeiten der Automatisierung stünden vielen Handwerksbetrieben mit bundesweit durchschnittlich 4,4 Mitarbeitern kaum zur Verfügung. Die Chancen der kleinen Betriebseinheiten seien dagegen Flexibilität und Originalität: Kreative Lösungen anzubieten, die von der Großindustrie gar nicht leistbar wären.
"Dafür werden dringender denn je gut ausgebildete und motivierte Handwerker gebraucht", erklärte Holger Puchalla vom ZWH, der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk. Dafür gäbe es in Niedersachen aus dem Förderprogramm "IWiN-Niedersachen.de" beispielsweise die großzügigsten Bildungszuschüsse in ganz Deutschland.
Insbesondere ältere Mitarbeitende würden in manchen Betrieben viel zu wenig gefördert. Beispielsweise in drei Einsatzgebieten könnten ihre Erfahrungen besonders genutzt werden: Bei der Baustellenplanung, bei der Reklamationsbearbeitung und in der Ausbildung.
Über eine Reihe wichtiger Themen der Beschäftigungsförderung würde in den Betrieben viel zu wenig nachgedacht: Die Gesundheitsvorsorge, die Arbeitsorganisation, Qualifizierungen, die Unternehmenskultur, die Personalentwicklung und in vielen Handwerksbetrieben auch die Nachfolgeplanung.
Nach zwei interessanten Seminartagen bedankten sich die Teilnehmenden für die Anregungen und versprachen, sie in ihrer täglichen Bildungsarbeit bzw. Weiterbildungsberatung umzusetzen.
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