Wulff - ein lächerlicher Präsident wird zur Lachnummer der Nation.
Bald gehen Sie los, die Karnevalsitzungen im Fernsehen und auf den großen Bühnen der Karnevalshochburgen. Man braucht nicht raten, was das Thema 1 bei den Büttenreden sein wird: Der Wulff, der seinen Kredit verspielte.
Zum Lachen ist das nicht!
Wulff - ein lächerlicher Präsident wird zur Lachnummer der Nation.
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Lesen Sie hier die Meldungen von heute zum fast unerträglichen Präsidial-Skandal.
Respekt muss man sich verdienen Kommentar von Inken Hägermann
Hannover (ots) - Peter Altmeier ist schon ein Spaßvogel. "Stillos und falsch" sei es, dass Journalistenverband und Transparency International nicht zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten gegangen sind, schimpft der Unionsfraktionsgeschäftsführer und mahnt, dass man vor Amt und Amtsinhaber Respekt haben müsse. Altmeier fordert ein, was Öffentlichkeit und Presse bei Christian Wulff in den vergangenen Wochen vergebens suchten. Stillos und falsch war sein Verhalten in der Kredit- und Urlaubsaffäre - und zwar von Anfang bis Ende. Besonders viel Respekt vor dem Amt zeigte der erste Mann im Staate auch nicht - sonst wäre er längst zurückgetreten. Wenn es ein Bundespräsident geschafft hat, das Amt der Lächerlichkeit preiszugeben, dann ist es Wulff: Das Satiremagazin "Titanic" stürzt sich mit Wonne auf die Verfehlungen des Niedersachsen, Harald Schmidt reißt Abend für Abend neue Präsidentenwitze, und sogar im neuen Mickey-Maus-Heft ist Wulff auf den Hund gekommen. Man mag sich gar nicht ausmalen, wie viele Kübel voll Häme bei Karnevalssitzungen und -umzügen wohl noch über Amt und Amtsinhaber ausgeschüttet werden. Ist das respektlos? Sicher. Aber Respekt darf nur erwarten, wer ihn verdient hat.
Neue Presse Hannover
Die Bellevue-Hängepartie Von Dirk Dasenbrock
Vechta (ots) - Als Bundespräsident Wulff vor einer Woche sich ARD und ZDF im Studio stellte, wollte er die Sache beenden. Aber das funktioniert nicht. Die Causa köchelt munter weiter. Jetzt ist auch der parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Peter Altmaier, der seinen Präsidenten zuvor in Talkshows noch tapfer gegen eine Phalanx von Gegnern verteidigt hatte, merklich ungehalten über die zögerliche Informationspolitik von Wulff und seinen Anwälte. Und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier geht davon aus, dass es im niedersächsischen Landtag einen Untersuchungsausschuss zur Kreditaffäre geben wird.
Das wäre fatal für Wulff, denn dann zieht sich das Ganze endlos hin. Wochen, eher Monate blieben die Kreditgeschichte und ihre Umstände im Fokus der Öffentlichkeit. Auch wenn am Ende mal wieder das Bild vom Hornberger Schießen an der Wand hängen würde: Der Präsident käme einfach nicht zurück in die ganz normale Repräsentationsspur. Man muss nicht von einer Staatskrise reden, so etwas hält die gefestigte Republik schon aus - aber schön ist es nicht. Für das Amt. Am Ende rächt sich, dass dieses Amt nach taktischen Erwägungen vergeben wird. Mit Joachim Gauck wäre das nicht passiert. Und der könnte sogar fundierte Reden halten.
Oldenburgische Volkszeitung
CDU-Generalsekretär verteidigt Bundespräsident Wulff gegen Aufklärungsforderungen aus der Union
Düsseldorf (ots) - CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat Bundespräsident Christian Wulff gegen die Forderungen nach besserer Aufklärung der Kreditaffäre aus den eigenen Reihen in Schutz genommen. "Bundespräsident Christian Wulff hat im Internet für alle zugänglich, umfassend und detailreich über seinen Hauskredit sowie verschiedene Urlaubsaufenthalte informiert. Dies sollte man jetzt auch anerkennen", sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Zuvor hatte Unions-Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier die Anwälte Wulffs aufgefordert, sämtliche Antworten auf Fragen der Journalisten im Zusammenhang mit der Kredit- und Medienaffäre im Internet zu veröffentlichen.
Rheinische Post


