Demokratische Freiheiten schützen - aber wie?
Die Warnung vor zunehmender Gewaltbereitschaft muss uns aufhorchen lassen.Das erst recht, wenn wir dieses Thema auch in Verbindung mit dem vieldiskutierten, auch umstrittenen, Datenschutz sehen.
Ein Beitrag von Alfred Preussner ( i. Bild ) zum Thema: Überwachung und Datenschutz
Demokratische Freiheiten schützen - aber wie?
Alfred Preussner
Starenweg 13
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Einesteils wehren wir uns dagegen, dass wir zu einem Überwachungsstaat werden könnten, andererseits ist aber zur Erhaltung der Freiheit eine effiziente, auch konsequente Kontrolle notwendig. Um es vorweg zu sagen: Die Erhaltung unserer Freiheit muss unser höchstes Gut bleiben!
Die zwingende Notwendigkeit diese zu verteidigen, lehrt uns die unrühmliche Geschichte des "Dritten Reichs" sowie die der DDR. Als freiheitsliebender Bürger wünschte ich mir natürlich, dass wir in Deutschland ohne die zunehmenden Überwachungsmechanismen auskommen könnten.
Und doch muss berücksichtigt werden, dass wir in unserem Rechtsstaat größtmögliche Freiheiten praktizieren, diese aber andererseits auch zunehmend missbraucht werden.
Unter unserem Dach tummeln sich zu viele Menschen, die unsere Demokratie nicht gerade fördern wollen. Ganz im Gegenteil. Da ist einmal die steigende angeführte Gewaltbereitschaft der Links- und Rechtsextremisten und daneben ist der Teil der "Zugewanderten", für den wir Ungläubige sind. Auch diese unterminieren unsere Freiheiten, missachten unsere Rechtsprechung, scheuen sich dabei aber meistens nicht, unsere sozialen Wohltaten in Anspruch zu nehmen.
Wenn wir dieses schädliche Verhalten der Demokratiegegner stoppen wollen, dann ist der Staat leider gezwungen, diese Leute einer angebrachten Kontrolle zu unterziehen.
Dass diese auch verantwortbar sein sollte, ist selbstverständlich, denn ein totaler Überwachungsstaat muss von wirklichen Demokraten abgelehnt werden.
Bei der Beurteilung der nicht gerade positiven Situation ist sicher ein gerüttelt Maß an Fingerspitzengefühl angebracht, aber Freiheit darf nicht in "Zügellosigkeit" ausgelegt und praktiziert werden, denn das würde den Untergang unseres freiheitlichen Rechtsstaates bedeuten.
Alfred Preußner
Starenweg 13
Auerbach
Dieses Interview gab Alfred Preussner, langjähriger Vize-Präsident des ZDH und Präsident a.D. des Deutschen Frieseurverbandes dem Bergsträßer Anzeiger am 05. Juli 2011


