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Vorsicht Falschgeld - Test „FÜHLEN-SEHEN-KIPPEN“ im Internet.

erstellt von Jack Hauswald zuletzt verändert: 20.07.2010 00:18

Im ersten Halbjahr 2010 wurden insgesamt 387 000 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Dies bedeutet einen Rückgang um rund 13 % gegenüber der Zahl der in den vorhergehenden sechs Monaten aus dem Umlauf genommenen Banknoten.

Vorsicht Falschgeld - Test „FÜHLEN-SEHEN-KIPPEN“ im Internet.

HALBJÄHRLICHER KURZBERICHT ÜBER DIE FÄLSCHUNG VON EUROBANKNOTEN

Vorsicht Falschgeld - Test „FÜHLEN-SEHEN-KIPPEN“ im Internet.

Europaeische Zentralbank
Deutsche Bundesbank
Zentralbereich Kommunikation
Wilhelm-Epstein-Strasse 14

DE 60431 Frankfurt

Schlagworte

Öffentlichkeit Geldmarkt Betrug Geld EZB Bundesbank Europäische Zentralbank Bank

Verglichen mit der steigenden Zahl echter im Umlauf befindlicher Euro-Banknoten (durchschnittlich 13,2 Milliarden Banknoten in der ersten Jahreshälfte 2010) ist der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering. Gleichwohl rät das Eurosystem, d. h. die Europäische Zentralbank (EZB) und die 16 nationalen Zentralbanken des Euroraums, der Bevölkerung weiterhin dazu, bei Banknoten, die im Rahmen von Bargeldtransaktionen entgegengenommen werden, wachsam zu bleiben.

Die Echtheit von Banknoten lässt sich mit dem einfachen Test „FÜHLEN-SEHEN-KIPPEN“ leicht überprüfen. Dieser Test wird auf den Seiten der EZBWebsite über den Euro sowie auf den Websites der nationalen Zentralbanken des Eurosystems beschrieben. Im Zweifelsfall sollte eine verdächtig erscheinende Banknote mit einer Banknote verglichen werden, von der man sicher weiß, dass sie echt ist.

Wer den Verdacht hegt, Falschgeld erhalten zu haben, sollte sich entweder mit der Polizei oder − soweit es den nationalen Gepflogenheiten entspricht − mit der jeweiligen nationalen Zentralbank in Verbindung setzen.

Nach wie vor wurden die 20-€- und die 50-€-Banknote am häufigsten gefälscht. In den vergangenen sechs Monaten war bei den 20-€-Banknoten ein Rückgang und bei den 50-€-Banknoten eine Zunahme des Anteils der Fälschungen zu verzeichnen. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres wurden von den zwei eben genannten Stückelungen nahezu gleich viele Fälschungen aus dem Verkehr gezogen; insgesamt entfielen fast 85 % aller Fälschungen auf die 20-€- und 50-€-Banknoten. Mit einem Anteil von 12 % ist die 100-€-Banknote die am dritthäufigsten gefälschte Stückelung. Bei den Geldscheinen mit anderen Nennwerten (5 €, 10 €, 200 € und 500 €) ist der Anteil der Falschnoten sehr gering.

Die Mehrzahl (über 98 %) der im ersten Halbjahr 2010 sichergestellten Fälschungen wurde in Ländern des Euro-Währungsgebiets entdeckt. Nur rund 1 % der gefälschten Banknoten wurde in EU-Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums ausfindig gemacht, und weniger als 0,5 % entfielen auf die übrige Welt. Das Eurosystem unternimmt erhebliche Anstrengungen, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit gut darüber informiert ist, wie eine gefälschte Banknote zu erkennen ist. Auch im Hinblick auf Personen, die mit Bargeld arbeiten, investiert es viel Zeit und Mühe, um zu gewährleisten, dass Banknotenbearbeitungsautomaten Fälschungen zuverlässig aufspüren und einziehen können.

 

quelle: Europäische Zentralbank
Direktion Kommunikation, Abteilung Presse und Information
Kaiserstraße 29, D-60311 Frankfurt am Main

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