Ich kann mehr! Burn-out im Job - was dann?
Morgens fröhlich aus dem Bett steigen, voller Tatendrang und Elan für den neuen Tag - für Viele eine Traumvorstellung, die mit ihrem Alltag nichts zu tun hat: Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer, das ergab kürzlich eine Studie, ist mit seinem Job unzufrieden.
Warum es so wichtig ist, seine Talente auch im Job auszuleben. Der Weg zur Berufung - jetzt in emotion
Ich kann mehr! Burn-out im Job - was dann?
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Doch wer hat schon das Glück, seinen Vorlieben folgen zu können? Ist das nicht Luxus? Keineswegs, meinen Experten. "Zur inneren Zufriedenheit ist es unbedingt notwendig, dass unsere Arbeit erfüllend ist und wir wenigstens einen Großteil unserer Talente einbringen können", sagt die Psychotherapeutin Barbara Henke in der neuen Ausgabe von emotion (ab 14.03.2008 im Handel). "Berufung" heißt das Zauberwort. Spaß, Interesse und Leichtigkeit sind die Wegweiser dorthin - allesamt Begriffe, die wir eher mit Freizeit in Verbindung bringen. Arbeit, so meinen wir, sei nun mal kein Zuckerschlecken. Im Übrigen müsse man ja dankbar sein, überhaupt eine zu haben. Doch so werden aus Job und Leben zwei getrennte Welten - und das obwohl wir den größten Teil unserer Zeit am Arbeitsplatz verbringen. "Jeder Mensch trägt ein seelisches Potenzial in sich wie einen Samen, der aufgehen und zu einer Blüte aufgehen möchte", sagt Barbara Henke. Es zu entdecken und zu entwickeln, erfordere Mut: Den Mut, "eingefahrene Denkmodelle aufzugeben, die uns vorschreiben wollen, wer oder was wir sein sollen". Es muss nicht gleich der radikale Jobwechsel sein; oft bringen schon kleine Schritte einen großen Gewinn an Lebensqualität: eine Weiterbildung, der Wechsel in eine andere Abteilung, ein Ehrenamt oder ein neues Hobby - Hauptsache, man folgt seinen wahren Interessen und Talenten. Wie man herausfindet, welche das sind, und wie man die - meist selbst gelegten - Fallstricke umgeht, erfahren Sie in der neuen emotion.
emotion erscheint monatlich, jeweils freitags


