Ulla Schmidt fordert verstärkten Einsatz von Steuermitteln in der Krankenversicherung
Im Streit um das nächste Konjunkturprogramm hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gefordert, mehr Steuermittel in die gesetzliche Krankenversicherung fließen zu lassen, so dass der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent wegfallen kann.
Ohne Sinn und Verstand - aber mit immer neuen Vorschlägen.
Ulla Schmidt fordert verstärkten Einsatz von Steuermitteln in der Krankenversicherung
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"Davon haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie alle Rentner-Jahrgänge etwas", sagte Schmidt ( i. Bild ) dem Berliner "Tagesspiegel" in der Montagsausgabe. Und sie betonte: "Davon haben auch die etwas, die von einer Steuersenkung nicht profitieren würden." Die SPD-Politikerin sagte, diese Maßnahme liege auf der Linie dessen, was die Regierung Schröder mit den Reformen der Agenda 2010 auf den Weg gebracht habe. "Als der Sonderbeitrag eingeführt wurde, ging es darum, Beschäftigung zu sichern, indem die Arbeitskosten verringert wurden. Nun geht es darum Beschäftigung zu sichern, indem die Binnennachfrage verbessert wird." Die Arbeitskosten würden im übrigen dadurch nicht erhöht werden.
Quelle: Der Tagesspiegel


