Nach Organspende-Skandal jetzt scharfe Kontrollen in NRW.
(ots) - NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne/ i. Bild ) will die Kontrolle an den neun Transplantationszentren in NRW verschärfen. - Spender ziehen sich zurück
NRW-Gesundheitsministerin verschärft wegen Organspende-Skandal Kontrollen
Nach Organspende-Skandal jetzt scharfe Kontrollen in NRW.
Rheinische Post
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"Die Krankenhausaufsicht entwickelt jetzt Instrumente, um eine gezieltere Überwachung der Transplantationszentren zu erreichen", sagte Steffens der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" in der Freitagausgabe. In einem Brief fordert sie die Kliniken bis Ende August zu einer schriftlichen Auskunft darüber auf, "inwieweit sie vorsorgliche Maßnahmen zur Vermeidung von Manipulationen diskutiert oder bereits ergriffen haben", schreibt die Zeitung.
Organspende-Skandal: Spender ziehen sich zurück
Der mutmaßliche Organspende-Skandal an den Uni-Kliniken Göttingen und Regensburg führt zu einem Rückgang der Spendebereitschaft in Deutschland. Ulrike Wirges, geschäftsführende Ärztin bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), berichtete der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" in der Freitagsausgabe von mehreren konkreten Fällen, in denen die Angehörigen von potenziellen Organspendern die Entnahme von Organen bei den Verstorbenen unter indirektem oder direktem Verweis auf die Vorgänge an der Uni Göttingen verweigert hätten. "Wir müssen befürchten, dass die aktuelle Verunsicherung rund um das Thema Organspende einen messbaren Negeativ-Einfluss auf die Organspendebereitschaft in Deutschland hat", sagte Wirges. "Darunter müssen Tausende von Patienten leiden, deren Leben von einem Spenderorgan abhängt."
quelle: Rheinische Post







