Griechenland auf EU-Bewerber-Zustand zurück setzen.
"Aus Griechenland haben wir häufig Erklärungen des guten Willens gehört", sagte Altmaier dem "Tagesspiegel am Sonntag". Es seien "aber nach wie vor nur wenige Reformen unter Dach und Fach".
Altmaier: "Es gibt einen Moment, wo die Geduld knapp wird"
Griechenland auf EU-Bewerber-Zustand zurück setzen.
Rheinische Post
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Der Parlamentarische Geschäftsführer der Union im Bundestag, Peter Altmaier (CDU), hat Griechenland zu stärkeren Reformanstrengungen ermahnt. Er erwarte, sagte Altmaier, dass Deregulierungen, Privatisierungen und der Aufbau einer effizienten Verwaltung rascher vorankommen.
CDU kritisiert Reformanstrengungen Griechenlands
Die Unionsfraktion im Bundestag hat die EU-Kommission aufgefordert, Griechenland einem Anpassungsverfahren wie einem EU-Beitrittskandidaten zu unterziehen. "Für Griechenland brauchen wir jetzt ein EU-Beitrittsverfahren reloaded: Griechenland muss den eigenen Anpassungsprozess völlig neu durchlaufen, quasi wie ein Beitrittskandidat", sagte der Chef des Europa-Ausschusses im Bundestag, Gunther Krichbaum (CDU), der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Dies gilt besonders für den Aufbau effektiver staatlicher Institutionen. Weil das Land dazu scheinbar allein nicht die Kraft hat, ist hier die EU-Kommission gefordert."
Trittin fordert Beteiligung der EZB am Schuldenschnitt für Griechenland
Düsseldorf (ots) - Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat eine Beteiligung der öffentlichen Gläubiger und damit der Europäischen Zentralbank (EZB) am Schuldenschnitt für Griechenland gefordert. "Wir wollen nicht, dass die öffentlichen Gläubiger an Griechenland verdienen. Das wäre aber der Fall, wenn sie beim Schuldenschnitt nicht mitmachen würden", sagte Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Die griechische Schuldenlast müsse auf ein tragfähiges Maß reduziert werden. "Deswegen sollte die EZB eine Rückzahlung zu den Summen akzeptieren, für die sie die Anleihen erworben hat. So wäre eine Entlastung Griechenlands von zehn Milliarden Euro möglich, ohne die Steuerzahler zu belasten", sagte Trittin.
quelle:Der Tagesspiegel, Rheinische Post


