FDP-Politiker fordert: Daumenschrauben gegenüber Griechenland anziehen
Ein "Anziehen der Daumenschrauben" gegenüber Griechenland fordert der FDP-Bundestagsabgeordnete und FDP-Generalsekretär von Thüringen, Patrick Kurth. (i.Bild )
Erhebliche Zweifel an der Vertragstreue der Griechen - © Patrick Kurth/Michael Voigt
FDP-Politiker fordert: Daumenschrauben gegenüber Griechenland anziehen
Leipziger Volkszeitung
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Angesichts der jüngsten Angriffe auf die Bundeskanzlerin und der Unsicherheit durch die bevorstehenden Griechenland-Wahlen sagte Kurth gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" in der Montag-Ausgabe: "Die Geduld vieler Abgeordneter ist äußerst belastet." Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Griechenland "und deren ungewisser Ausgang wächst der Zweifel an der griechischen Vertragstreue erheblich", meinte der FDP-Politiker unmittelbar vor der Bundestagsentscheidung über das zweite Griechenland-Rettungspaket. "Die antieuropäischen Beleidigungen und unappetitlichen Nazivergleiche verschärfen die Situation. Ich finde, dass man die beschämenden Angriffe auf die deutsche Bundeskanzlerin ausgerechnet in der Lage, in der sich Griechenland befindet, nicht tolerieren kann. Es ist gerechtfertigt, die Daumenschrauben anzuziehen."
Der CSU-Europapolitiker Thomas Silberhorn hält ein zweites Griechenland-Hilfspaket für kontraproduktiv. "Griechenland ist de facto zahlungsunfähig", sagte Silberhorn dem Berliner "Tagesspiegel" in der Montagausgabe.
quelle:Leipziger Volkszeitung, Tagesspiegel







