In Pellets steckt " Musik" für die Heizung!
Bayreuth im Januar. Ein Haus liegt unter einer dicken Schneedecke. Das Außenthermometer zeigt minus fünf Grad – drinnen sind es wohlige 22. Dafür sorgt der Heizkessel im Keller. Sein Futter sind Holzpellets – kleine zylinderförmige Spanpresslinge. In diesem Haus in Bayreuth hat die Pelletheizung eine prominente Besitzerin: Katharina Wagner, Urenkelin des Komponisten Richard Wagner. Am Mittwoch, dem 11. Februar, gewährte die Leiterin der Bayreuther Festspiele einen Einblick in ihren Heizkeller, wo der Pelletkessel seit neuestem die kleinen Sticks verbrennt.
Die Leiterin der Bayreuther Festspiele und Urenkelin des Komponisten Richard Wagner zeigt sich umweltbewusst und heizt ihr Haus in Bayreuth mit Holzpellets
In Pellets steckt " Musik" für die Heizung!
Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI)
Schlagworte
Rohstoffe Zukunft Wohnen Handwerk Energiekosten Umweltschutz Wirtschaft Recycling Heizenergie Holz Bioenergie Heizung Naturschutz Energie Energieversorgung CO2-Ausstoss Emissionen Hausbesitzer Energiemarkt Fachverband
Zukunftsmusik im Hause Wagner
Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) nutzte die
Gelegenheit, um auf die Inbetriebnahme der 100.000sten Pelletfeuerung in Deutschland hinzuweisen.
Katharina Wagner hatte verschiedene Gründe zur Umstellung ihrer Wärmeversorgung. Mit der alten
Heizung auf Basis fossiler Brennstoffe war sie unzufrieden und wollte deshalb „eine kostengünstige, umweltfreundliche und saubere Alternative, für die nicht der Garten umgegraben werden musste.“ Die neue Pelletheizung hat ihre Vorstellungen bereits nach wenigen Wochen erfüllt. „Weil die Wärme so angenehm ist“, wie Katarina Wagner sagt, „und weil sie sich äußerst komfortabel bedienen lässt.“ Der zukunftssichere Energieträger macht unabhängig von Rohstoff-importen und schafft Arbeitsplätze in Deutschland. Auch der Klimavorteil der Spanpresslinge lässt sich leicht beziffern: Eine Anlage erspart der Umwelt bei einem Energiebedarf von rund 15.000 Kilowatt-stunden im Jahr etwa fünf Tonnen CO2.
Außerdem geben Holzpellets bei der Verbrennung gegenüber Heizöl deutlich weniger Schwefeldioxid
ab; ein Gas, das maßgeblich für sauren Regen und Waldschäden verantwortlich ist. So erhalten aufgrund ihrer Energieeffizienz und Schadstoff- armut immer mehr Pelletfeuerungen das Umwelt-siegel „Blauer Engel“.
Martin Bentele, Diplom-Forstwirt und Geschäfts-führer des DEPI, freut sich, mit Katharina Wagner eine prominente Fürsprecherin für das Heizen mit Pellets gewonnen zu haben. Er betont, dass „Pelletheizungen als modernste Form der Holz- feuerung sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.“ Bentele rechnet fest damit, dass auch die gegenwärtige Wirtschaftskrise an dieser Entwick- lung nichts ändern wird. Im Gegenteil: Immer mehr Verbraucher schätzten die Investition in eine Pelletheizung als eine werthaltige, da energie-sparende, Anlage. Durch die Produktion aus heimischen Holzspänen, die in Sägewerken in
großen Mengen als Koppelprodukt anfallen, stehe eine ausreichende Rohstoffmenge für ein weiteres
Wachstum zur Verfügung. Bentele weist darauf hin, dass nach neuen Berechnungen momentan erst
rund zwei Prozent des heimischen Energieholz-verbrauchs als Pellets genutzt würden. „Waldrest-holzbestandteile wie Wurzeln oder Kronen, die zur Nährstoffversorgung besser im Wald verbleiben, werden für die Pelletherstellung nicht genutzt. Die moderne Holzfeuerung geschieht deshalb im Einklang mit einer nachhaltigen Waldwirtschaft “, betont der Geschäftsführer.
Wie attraktiv das Heizen mit Pellets mittlerweile in Deutschland geworden ist, bestätigt der kontinuierliche Anstieg der installierten Feuerungen: Seit dem Jahr 2000 – mit 3.000 privaten Pelletheizungen – wurden inzwischen bereits über 100.000 solcher Anlagen in Betrieb genommen, was allerdings noch nicht einmal ein Prozent am Heizungsmarkt ausmacht. Mittelfristig soll sich das ändern: Bei gleich bleibendem Wachstum rechnet das DEPI bis zum Jahr 2020 mit einem Anteil von fünf Prozent. Für dieses Jahr geht die Branche von rund 35.000 weiteren Haushalten aus, die auf Pellets umsteigen.
Über das Deutsche Pelletinstitut:
Das Deutsche Pelletinstitut bündelt die Bereiche Kommunikation, Information, PR und Marketing rund um das Thema Heizen mit Holzpellets. Im Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft und Wissen-schaft will das Institut als Kommunikationsplattform das Thema dauerhaft ins öffentliche Blickfeld rücken. Träger der Deutschen Pelletinstitut
GmbH sind führende deutsche Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Handels- unternehmen sowie Komponentenhersteller aus dem Deutschen Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)



