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Geothermie und Fußbodenheizung: Eine überzeugende Verbindung

erstellt von admin zuletzt verändert: 07.01.2009 02:53

Ulm/Köln, 29. August 2007 Kölner Villa wird über cuprotherm-Flächenheiz- und -kühlsystem temperiert Nachhaltigkeit und Komfort schließen sich nicht aus. Dies beweist ein aktuelles Bauvorhaben in Köln. Für die Energieversorgung einer 350 Quadratmeter großen, luxuriös ausgestatteten Villa im vornehmen Stadtviertel Hahnwald setzte das zuständige Kerpener Planungsbüro Esser auf eine besonders nachhaltige Kombination. Eine energieeffiziente Erdgas-Brennwertanlage stellt die benötigte Energie für die Lüftung und Warmwasserbereitung zur Verfügung – in Verbindung mit einer Erdwärme-Sonde für die Fußbodenheizung- und -kühlung. Dadurch wird der Energiebedarf des Gebäudes auf umweltschonende Weise gedeckt. Für eine komfortable und gleichzeitig energieffiziente Temperierung der Wohnräume sorgt in erster Linie das cuprotherm-Flächenheiz- und –kühlsystem der Wieland-Werke AG. Die Fußbodenheizung mit einer Rohrlänge von insgesamt 3.500 Metern wurde in sämtlichen Wohnräumen sowie in der 100 Quadratmeter umfassenden Garage verlegt. Sie ermöglicht die Beheizung der Räume in der kalten Jahreszeit und die Kühlung in den Sommermonaten. Ergänzt wird das System durch eine Klimaanlage und konventionelle Heizkörper.

Geothermie und Fußbodenheizung: Eine überzeugende Verbindung

Geothermie und Fußbodenheizung: Eine überzeugende Verbindung

Schlagworte

Anbieter Sanitär Heizung Klima

Das großzügig ausgestattete Villengebäude erfordert ein leistungsfähiges Haustechnik-System zur Temperierung der einzelnen Wohnbereiche. So umfasst das Haus im Erdgeschoss einen großzügigen Wellness-Bereich mit Whirlpool, Solarium und Sauna – zusätzlich zu einem Foyer, Wohnräumen, einer Wohnküche, einem Büro sowie einem Wintergarten. Im ersten Obergeschoss der Villa befinden sich insgesamt sieben Räume, unter anderem mehrere Schlafzimmer. Während das 66-Kilowatt-Brennwertgerät Energie für die Warmwasserversorgung, die zentrale KVS-Klimaanlage, den Spa-Wellness-Bereich und einen Koikarpfenteich bereitstellt, übernimmt die Wärmepumpe die Versorgung des cuprotherm-Flächenheiz- und -kühlsystems. Die Geothermie-Anlage und das Wieland-System ergänzen sich dabei ideal: Mit 12 Grad Celsius liefert die Wärmepumpe bereits eine gute Grundtemperatur, so dass die für den Heizmodus benötigte Vorlauftemperatur von 40 Grad Celsius durch einen relativ geringen Energieeinsatz erreicht wird. Die Geothermie-Anlage mit einer Leistung von 32 Kilowatt basiert auf insgesamt 14 Bohrungen à 30 Meter Tiefe. Die Wärmeenergie wird dem Flächenheiz- und -kühlsystem über einen Wärmetauscher und einen 1000-Liter-Pufferspeicher bereitgestellt. Die Regelung übernimmt ein 3-Wege-Mischer, der zur Steuerungseinheit der Geothermie-Anlage gehört.

 

Optimale Raumtemperierung ganzjährig möglich

Mit dem cuprotherm-System, das über vier Verteiler im Erdgeschoss und zwei Verteiler im Obergeschoss mit Energie versorgt wird, werden nicht nur sämtliche Räume beheizt, sondern vor allem auch Wohn- und Schlafzimmer gekühlt. Das Flächenheiz- und -kühl-System ist daher auf den sommerlichen Kühlmodus ausgelegt. Hierfür wurde bei der Installation des cuprotherm-Systems ein besonders enger Verlegeabstand von nur 10 bzw.15 Zentimentern gewählt, der im Sommer eine intensivere Kühlung der Räume ermöglicht. Dies bringt zudem den Vorteil eines energieeffizienten Betriebs mit sich: Pumpenleistung und Vorlauftemperatur können dank der engen Verlegung der Rohrleitungen reduziert werden. In Bereichen, in denen eine vollständige Klimatisierung gewünscht wurde, erfolgt die Kühlung in Kombination mit der zentralen Klimaanlage. Über Außentemperatur- und Feuchtigkeitsfühler wird ganzjährig eine optimale Temperierung der Räume über die zentrale Haustechnik-Steuerung ermöglicht – inklusive Change-Over beim Wechsel von der kalten zur warmen Jahreszeit und umgekehrt.

 

Flächenheizung und -kühlung: Werkstoff Kupfer ist erste Wahl

Der für die Planung der Haustechnik zuständige SHK-Betrieb Thrum & Michalowski GmbH aus Brühl setzte bei der Auswahl des Flächenheizsystems bewusst auf den Werkstoff Kupfer und auf das cuprotherm-System von Wieland. „Seit Anfang der 80er- Jahren verlegen wir aufgrund der Sauerstoffdiffusionsdichtheit ausschließlich kupferbasierte Flächenheizsysteme – und sind mit dieser Strategie bisher sehr gut gefahren. Bei keiner der von uns installierten Anlagen gab es in den vergangenen Jahrzehnten Probleme mit der Funktionalität oder der Leistungsfähigkeit“, erklärt Karl-Heinz Thrum, Geschäftsführer der Firma Thrum & Michalowski.

 

Klassischer Fußbodenaufbau im Haus, Sonderlösung in der Garage

Die Aufbauhöhe des Fußbodens beträgt im gesamten Hauptgebäude 200 Millimeter. Auf eine 70 bzw. 80 Millimeter dicke Dämmschicht wurde zunächst eine cuprotherm-Verbundplatte montiert. Mit Hilfe der cuprotherm-Rasterfolie installierten die Mitarbeiter von Thrum & Michalowski auf dieser Grundlage die cuprotherm-Kupferrohre in der Abmessung 14 x 0,8 Millimeter. Anschließend wurde eine 65 Millimeter dicke Nassestrich-Schicht aufgebracht. Den obersten Belag bilden hochwertige Feinsteinzeugfliesen. Aufgrund der geringeren Aufbauhöhe von 12 Zentimentern wurde das cuprotherm-System in der Garage in Verbindung mit einer Konstruktion der Firma Schlüter kombiniert: Sie umfasst sowohl eine Noppenplatte als auch eine DITRA-Enkopplungsmatte und benötigt einen dünneren Estrich-Belag. Hier wurde aufgrund der erhöhten Belastung durch Fahrzeuge zunächst eine PUR-Dämmschicht  installiert, die als Basis für das Schlüter-System dient. Nach der Montage der cuprotherm-Rohre wurde eine Estrichschicht von insgesamt vier Zentimetern aufgetragen. „Die Kombinierbarkeit des Schlüter-Systems mit cuprotherm von Wieland erwies sich als problemlos. Die Kupferrohre konnten ohne Schwierigkeiten in die Noppenplatte eingepasst werden, so dass wir diese ungewöhnliche Kombination einwandfrei installieren konnten“, freut sich Karl-Heinz Thrum.

 

 

cuprotherm CTX ergänzt cuprotherm-Produktfamilie

Als Ergänzung zum klassischen cuprotherm-System, das beim Kölner Villen-Projekt zum Einsatz kam, bietet die Wieland-Werke AG mit cuprotherm CTX seit 2007 ein besonders flexibles Markenkupferrohr, das dem Anwender einen hohen Montagekomfort und darüber hinaus auch wirtschaftliche Vorteile bietet. Ermöglicht wird dies durch ein leichtes, gewichtsreduziertes Kupferrohr, das mit einer fest haftenden Kunststoffummantelung versehen ist. Hervorragende Verlegeeigenschaften gewährleisten eine schnelle und komfortable Montage. Das neue cuprotherm CTX-Rohr ist eine Lösung für all diejenigen, welche die Qualität und Langlebigkeit des Materials Kupfers schätzen und zugleich ein sicher kalkulierbares, preisstabiles Produkt einsetzen möchten. Als Ergänzung der seit über 25 Jahren bewährten cuprotherm-Familie deckt das neue Rohr Wünsche nach längeren Ringlängen (z. B. 100 Meter) ab und ist zudem für einen sehr breiten Einsatzbereich vorgesehen. So kann cuprotherm CTX zur Flächenheizung und -kühlung, Heizkörperanbindung, Betonkernaktivierung und für Erdkollektoren eingesetzt werden. Die DVGW-Zulassung ermöglicht es, die neuen cuprotherm CTX-Rohre auch für die Trinkwasserinstallation zu verwenden.

Weitere Informationen:

Wieland-Werke AG

Graf-Arco-Straße 36  - 89079 Ulm

www.wieland-haustechnik.de

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