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Klimaneutrale Terrassenplatten als Beitrag zum Klimaschutz

erstellt von admin zuletzt verändert: 07.01.2009 02:59

Der Lauenburger Betonstein-Spezialist hansebeton bietet als erster Produzent in Europa seit mehr als zwei Jahren klimaneutrale Pflastersteine im Objektbereich an. Das Unternehmen übernimmt damit in der Branche eine Vorreiterrolle in Sachen freiwilliger Klimaschutz. Diese Strategie hat hansebeton konsequent weiterentwickelt und produziert pünktlich zum Start der Gartensaison jetzt auch erste Terrassenplatten klimaneutral.

Klimaneutrale Terrassenplatten als Beitrag zum Klimaschutz

Die klimaneutrale Terrassenplatte von hansebeton

Klimaneutrale Terrassenplatten als Beitrag zum Klimaschutz

Schlagworte

Anbieter Bau

Klimaschutz beginnt im eigenen Garten:

Das Konzept des klimaneutralen Pflastersteins und der klimaneutralen Terrassenplatte: Unvermeidliche CO2-Emissionen, die bei der Herstellung anfallen, werden durch den Ankauf und die Stilllegung so genannter Emissionsminderungszertifikate neutralisiert. „Klimaschutz fängt im Kleinen an. Mit unseren klimaneutralen Produkten können unsere Kunden bei der Flächen- und Gartengestaltung einen aktiven Beitrag zum freiwilligen Klimaschutz leisten“, erklärt hansebeton-Geschäfts­führer Michael Hilmer. Die Klimaneutralität wird derzeit für vier Terrassenplatten in den Abmessungen 40 x 40 x 4 Zentimeter angeboten: Cortona (geschliffen, Hellgrau), Vincenzo (gestrahlt, Weiß-Rosé), Marina (wassergestrahlt, Rot), Locarno (strukturiert, Rotbunt). Die betreffenden hansebeton-Produkte werden mit dem Qualitätszeichen „klimaneutral produziert“ gekennzeichnet und auch Kunden erhalten auf Wunsch eine Bescheinigung, das ihnen den klimaneutralen Einkauf bestätigt.

 

Auch wenn die Emissionsbelastung einer Terassenplatte nicht sehr hoch ist, „im Klimaschutz zählt jeder Schritt“, so Michael Hilmer. Immerhin: bei einer Fläche von 30 Quadratmetern fällt alleine für die Herstellung rund eine Tonne CO2 an, die der Kunde jetzt mit dem Kauf der neuen Produkte aus­gleichen kann.

 

Das Konzept der klimaneutralen Terrassenplatte wurde von hansebeton gemeinsam mit ClimatePartner, dem Spezialisten für die Entwicklung standardisierter Geschäftsmodelle für den freiwilligen Klimaschutz, umgesetzt. Es bezieht sich auf die CO2-Emissionen, die bei der Herstellung der Terrassenplatten entstehen. Wie viel CO2  anfällt, kann mit Hilfe von speziellen Berechnungen genau ermittelt werden. Grundlage sind die Emissionswerte des Herstellungsprozesses in den hansebeton-Werken in Lauenburg und Neetze. Neutralisiert wird der CO2-Ausstoß dann anschließend durch den Kauf und die Stilllegung von so genannten Emissionsminderungszertifikaten aus anerkannten Umweltschutz­projekten – ganz im Sinne des Kyoto-Protokolls.

 

hansebeton nutzt das Instrumentarium des internationalen Klimaschutzabkommens von Kyoto, mit dem es erstmals möglich wurde, Produkte oder Dienstleistungen klimaneutral anzubieten. Unter Klimaneutralität versteht man dabei den Ausgleich von entstandenen CO2-Emissionen durch die Einsparung der gleichen Menge an anderer Stelle. Dies ist möglich, da Treibhausgase eine globale Schädigungswirkung haben. Die Emissionen, die bei der Herstellung der Terrassenplatten entstehen, werden über Zertifikate aus einem Biogasprojekt der Schmack Biogas AG aus Bayern ausgeglichen. Die Treibhausgaseinsparungen der beteiligten Biogasanlagen werden nach den strengen Regeln des Kyoto-Protokolls in der Umsetzung der Marrakesh Accords (analog CDM/JI Second Track) berechnet. Das Projekt wurde von der Schmack Biogas AG mit externer Unterstützung entwickelt und vom TÜV Süddeutschland unabhängig begutachtet. Durch die Verifizierung der tatsächlich entstandenen Emissionsminderungen durch den TÜV Süddeutschland entstehen handelbare Zertifikate, die von hansebeton gekauft und stillgelegt werden.

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