Heizspiegel:Tipps für Heizverbrauch und -kosten
Bonner Heizspiegel 2006: Neuauflage ab sofort erhältlich
Orientierungshilfe für Heizverbrauch und -kosten zeigt Sparpotenziale**
ib EUR Für viele Haushalte steht die diesjährige Heizkostenabrechnung an. Eine Bewertung, ob der Heizenergieverbrauch und die Heizkosten eines Wohngebäudes angemessen sind, erlaubt der Bonner Heizspiegel 2006, ein kostenloses Faltblatt, das die Stadt Bonn in Zusammenarbeit mit der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne Klima sucht Schutz und mit Unterstützung der Stadtwerke Bonn Energie und Wasser herausgibt. Mit dem Heizspiegel und den damit verbundenen kostenlosen Serviceleistungen kann schnell in Erfahrung gebracht werden, ob das Gebäude aus Sicht des Energieverbrauchs sanierungsbedürftig ist. Über Ursachen, mögliche Modernisierungsmaßnahmen und Förderprogramme informieren verschiedene Einrichtungen, deren Adressen im Heizspiegel-Faltblatt aufgeführt sind. Das Faltblatt liegt an allen städtischen Informationsstellen zur Mitnahme bereit. Es lohnt sich, gerade bei den Heizkosten nach Einsparmöglichkeiten zu suchen, denn beim Heizen im Haushalt wird die meiste Energie verbraucht. Der Bonner Heizspiegel 2006 erzielt einen Doppeleffekt: Er zeigt Einsparspotenziale auf und liefert gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, indem er zur Senkung des umweltschädlichen CO2-Ausstoßes motiviert. Man schont die Umwelt und den eigenen Geldbeutel, empfiehlt Umweltdezernent Dr. Volker Kregel das Faltblatt jedem Bonner Haushalt.
Kostenersparnis und Klimaschutz durch Modernisierung
Der Heizspiegel, getrennt nach der Beheizung mit Heizöl, Erdgas und Fernwärme, bewertet den Verbrauch des jeweiligen Gebäudes nach vier Kategorien: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch. Das Besondere am Heizspiegel ist, dass er eine schnelle und unkomplizierte Identifikation der Gebäude ermöglicht, deren Heizenergieverbrauch und -kosten jenseits von Gut und Böse liegen. Bei diesen Fällen können schon einfache Modernisierungsmaßnahmen die enorm hohen Kohlendioxidwerte halbieren, erklärt Dr. Johannes Hengstenberg, Geschäftsführer der co2online gGmbH, die Vorzüge des Heizspiegels. Grundlage des Bonner Heizspiegels 2006 ist die Auswertung von regionalen Heizdaten zentralbeheizter Wohngebäude. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer Jahresabrechnungen mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen.
** Heizspiegel auch als Download im Internet http://www.bonn.de/imperia/md/content/umweltundgesundheit-planenbauenundwohnen/umweltamt/heizkosten/bonner_heizspiegel.pdf **
Online können zusätzlich Energiespar-Ratgeber genutzt werden. Mit wenigen Klicks und der Heizkostenabrechnung zur Seite zeigen die Energiespar-Ratgeber, ob die Heizkosten zu hoch sind, welche Modernisierungsmöglichkeiten bestehen und ob sich diese finanziell lohnen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Energieträger bei den Bauvorhaben am wirtschaftlichsten und unweltfreundlichsten sind. Seit April 2004 beteiligt sich die Stadtverwaltung mit dem Bonner Heizspiegel an der bundesweiten Klimaschutzkampagne (www.klima-sucht-schutz.de), die vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Projektträger der Kampagne ist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online gGmbH. Mit kommunalen und bundesweiten Heizspiegeln, interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Politik motiviert sie private Haushalte, Handel und Gewerbe, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen EUR und dabei Geld zu sparen.
Der Bonner Heizspiegel 2006 ist unter www.bonn.de verfügbar


