Internetplattform bietet Eltern von Kindern mit Behinderung Entlastung im Alltag
„Das Informations- und Kommunikationssystem ‚INTAKT’ ist ein hervorragendes Selbsthilfenetz für Eltern von Kindern mit Behinderung. Gerade weil sich diese Internetplattform aus den Fragen selbst betroffener Eltern heraus entwickelt hat, finden auch andere Eltern die Informationen, die sie tatsächlich brauchen.
Informations- und Kommunikationssystem INTAKT- Zugriff von 60.000 Ratsuchenden pro Monat.
Internetplattform bietet Eltern von Kindern mit Behinderung Entlastung im Alltag
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Familienministerin Stewens: Dies ist eine echte Entlastung für ihr alltägliches Leben.“ Mit diesen Worten dankte Bayerns Familienministerin Christa Stewens heute den Verantwortlichen bei ihrem Besuch des Projektträgers von INTAKT, dem Familienbund der Katholiken in Würzburg. „Die Nutzung eines neuen Mediums für die Bedürfnisse von Familien, die ganz konkrete Unterstützung brauchen, ist hier in wunderbarer Weise gelungen. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt auch seit Beginn im Jahr 2001“, ergänzte die Ministerin. Derzeit erhält das Projekt einen staatlichen Zuschuss von knapp 20.000 Euro jährlich.
„Für Familien mit einem Kind mit Behinderung gibt es viele Stolpersteine im Alltag“, erläuterte Stewens und wies beispielhaft auf die Frage nach einem geeigneten Zahnarzt hin, der auf die speziellen Bedürfnisse des Kindes eingehen könne. „Vor allem auch für werdende Eltern, die im Bereich pränataler Diagnostik von anderen Betroffenen wichtigen Beistand und Zuspruch erhalten, ist das Forum von größtem Wert. So hilft dieses Internetportal auch, ungeborenes Leben zu schützen“, so die Ministerin.
Stewens: „Der Zugriff von über 60.000 Ratsuchenden pro Monat auf die immer wieder erweiterte und verbesserte Plattform bestätigt ihren Erfolg. INTAKT trägt in hohem Maße dazu bei, dass das gegenseitige Verstehen und das sich gegenseitige Helfen von betroffenen Familien untereinander, aber auch von Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung zu einer ganz natürlichen Selbstverständlichkeit werden. So trägt INTAKT auch zu einem Mehr an Mitmenschlichkeit in unserer Gesellschaft bei.“
Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.intakt.info abrufbar


