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Europas Unternehmen an Web 2.0 nicht interessiert

erstellt von admin zuletzt verändert: 07.01.2009 03:29

03.09.2007-- Sicherheitsbedenken und Wissensdefizite verhindern Umsetzung---Mangelndes Verständnis und die Unwissenheit der Führungskräfte gegenüber Web 2.0 sind die Hauptgründe für das häufige Scheitern von Investitionen in europäischen Unternehmen. Obwohl die damit zu erzielenden Vorteile offensichtlich sind, scheint der flächendeckende Einsatz von sogenanntem "Enterprise Social Computing" bislang mehr Theorie als Praxis. Zu diesem Ergebnis kommt das US-amerikanische Softwareunternehmen BEA Systems in seinem heute, Montag, präsentierten "Mashup the Enterprise Survey". "Vor allem für Unternehmen, die derzeit noch dezentral organisiert sind, bieten Web-2.0-Applikationen wie Wikis und Blogs Möglichkeiten, die kollegiale Zusammenarbeit effizienter zu koordinieren", meint der Berlecon-Research-Analyst Philipp Bohn gegenüber pressetext.

Europas Unternehmen an Web 2.0 nicht interessiert

wohin geht die Reise?

Europas Unternehmen an Web 2.0 nicht interessiert

Schlagworte

Computer

Im Detail gaben 57 Prozent der 321 europaweit befragen Unternehmen an,

sich mehr Aufklärung über den Nutzen von Web-2.0-Technologien zu

wünschen. Als Gründe, warum viele Firmen eher davor zurückschrecken,

interaktive Partizipationsmöglichkeiten für ihre Kunden anzubieten,

nannten 23 Prozent Ressentiments und/oder Probleme bei der Kontrolle der

Inhalte, während 20 Prozent Sicherheitsbedenken äußerten. "Ich bin mir

sicher, dass der Vorteil für das Unternehmen besonders stark im Bereich

des Informationsmanagements liegt. Dennoch steht und fällt die Akzeptanz

dieser interaktiven Technologien mit der Qualität, die sich nur durch

zielgerichtetes Filtern beibehalten lässt", unterstreicht der

BEA-Systems-Systemberater Wolfgang Weigend http://www.bea.com.

Laut dem Experten befänden sich die meisten Unternehmen derzeit in einer

Evaluationsphase. Die Ergebnisse des Surveys zeigen aber auch, dass sich

ein Großteil der Unternehmen für den Unternehmenserfolg der immer

wichtiger werdenden Web-2.0-Bedeutsamkeit bewusst ist. "Viele

Unternehmen sind noch längst nicht soweit, Web 2.0 einzuführen. Dies

hängt ganz wesentlich von dem Willen und der Offenheit ab. Die

Unternehmenskultur besitzt dabei einen zentralen Stellenwert", so Bohn.

Durch den Web-2.0-Einsatz versprechen sich 41 Prozent der Führungskräfte

Verbesserungen der Kundenbeziehungen- und -interaktionen. Die Mitwirkung

der Endnutzer an Arbeitsprozessen könnte dadurch gefördert und die

Kollaboration (31 Prozent) sowie die Produktivität der Mitarbeiter durch

nutzergenerierte Innovationen erhöht werden, sind sich die Befragten

einig.

Anhand der Studienergebnisse rechnet BEA Systems damit, dass sich die

Nachfrage für die Erstellung neuer Inhalte durch die Re-Kombination

bestehender Informationen aus Webseiten oder Anwendungen (Mashups)

mittel- bis langfristig verdreifachen wird. Während heute erst sechs

Prozent der befragten Unternehmen Mashups nutzen, planen 18 Prozent, den

Einsatz in den nächsten zwölf Monaten vorzunehmen. Interessant ist, dass

das Verständnis für die Nutzung der Vorteile von Web-2.0-Technologien

vor allem bei skandinavischen Führungskräften am niedrigsten ist. 83

Prozent der norwegischen und 69 Prozent schwedischen Unternehmen wissen

nicht genug über die Vorzüge, während in Deutschland und Frankreich

derzeit noch die meisten Sicherheitsbedenken bestehen.

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