Sektionen

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Handwerk international Ausbildung - Weiterbildung - Wege in den Beruf. Studien des BIBB
Handwerker vor Ort suchen
Suchhilfe

Bitte geben Sie zur Suche in den PLZ-Gebieten
die nachfolgenden Orte ( Umkreissuche )ein:

      PLZ-Zone 0: Dresden
      PLZ-Zone 1: Berlin
      PLZ-Zone 2: Hamburg
      PLZ-Zone 3: Hannover
      PLZ-Zone 4: Düsseldorf
      PLZ-Zone 5: Köln
      PLZ-Zone 6: Frankfurt
      PLZ-Zone 7: Stuttgart
      PLZ-Zone 8: München
      PLZ-Zone 9: Nürnberg

Goldsiegel Betriebe des Handwerks

"hm-Goldsiegel" Test für Ihre Webseiten

Arbeit und Aufträge suchen und finden - Jobs für Handwerk und Gewerbe
Marktplatz für Ihre AnzeigenHier Kostenlos.
Aufträge. Angebote.Gesuche. Ausbildung. Lehrstellen.Private Ausschreibungen. Jobs. Material. OnlineShops

auftragssuche_hw.gif

Erst registrieren - dann inserieren - oder Inserate beantworten. oder Webseite mit Ihrem Unternehmensprofil eintragen - Alles Kostenlos! Ohne wenn und aber!

Kammer, Innung oder Verband suchen
Anbieter für Produkte und Dienstleistungen suchen
Veranstaltungen für Handwerk / Gewerbe suchen
 

Ausbildung - Weiterbildung - Wege in den Beruf. Studien des BIBB

erstellt von Bundesinstitut für Berufsbildung zuletzt verändert: 02.10.2011 17:54

Potenziale der Teilzeitberufsausbildung Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung Neuausrichtung der öffentlich geförderten Beschäftigung Eingliederungsvereinbarungen in der Praxis

Potenziale der Teilzeitberufsausbildung

Eine Teilzeitberufsausbildung bietet die Chance, viele junge Menschen zusätzlich für den Ausbildungsmarkt und als zukünftige Fachkräfte zu gewinnen. Das zeigt die Studie "Teilzeitberufsausbildung: Inanspruchnahme, Potenziale, Strukturen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Cirka 290.000 jungen Müttern im Alter von 16 bis 24 Jahren leben in Deutschland. Von ihnen hatten zum Befragungszeitpunkt rund 40 Prozent weder einen Berufsabschluss, noch haben sie eine Schule besucht oder waren in einer dualen Ausbildung. Bei den jungen Vätern waren es ungefähr 16.000 (cirka 20 Prozent) von insgesamt gut 70.000.

Leider ist Teilzeitberufsausbildung längst noch nicht in notwendigem Maße bekannt. Weder Arbeitsagenturen und Grundsicherungsträger noch die Kammern nutzen ihre Möglichkeiten zur Verbreitung der Teilzeitausbildung ausreichend. Junge Mütter werden oftmals lediglich auf ihr Recht auf Erziehungszeiten verwiesen, selbst wenn diese eine Ausbildung oder Beschäftigung aufnehmen möchten.

Zu den Betrieben gibt es noch keine repräsentativen Erhebungen, aus denen ihre Bereitschaft hervorgeht, in Teilzeit auszubilden. Die Daten des Referenz-Betriebs-Systems (RBS) des BIBB sowie die Auswertung von Projektergebnissen und Sekundärquellen weisen darauf hin, dass die Betriebe dazu bereit sind, wenn sie das Prinzip der Teilzeitberufsausbildung kennen.

Mangelnde Information ist also auch hier die größte Hürde. Erfahrungen zeigen, dass bislang vor allem kleine Betriebe in Teilzeit ausbilden. Diese Form der Ausbildung passt sogar häufig besser in ihren betrieblichen Alltag, z. B. wenn die Ausbilder/innen selbst als Teilzeitkräfte beschäftigt sind. 

BMBF: "Teilzeitberufsausbildung: Inanspruchnahme, Potenziale, Strukturen"
(PDF, 1,44 MB)

Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung

Befunde des DJI-Übergangspanels haben gezeigt, dass fast jeder zehnte Jugendliche nach einer längeren Phase ungelernter Arbeit - häufig unterbrochen durch Zeiträume der Arbeitslosigkeit - eine Berufsausbildung beginnt. Diesen Personen gelingt der Einstieg in eine Ausbildung erst vier, fünf oder sechs Jahre nachdem die Pflichtschulzeit beendet wurde.

Wie diesen jungen Menschen, die das Bildungs- und Ausbildungssystem bereits verlassen haben, der Einstieg in Ausbildung schneller oder besser gelingen kann, untersucht ein neues DJI-Forschungsprojekt.

Die Untersuchung "Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung - Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen" soll als "weiche Faktoren" auch Merkmale des sozialen Umfelds der jungen Erwachsenen betrachten, die einen Einstieg erleichtern aber auch behindern können. Eine Annahme des DJI ist es, dass für die Aufnahme einer Ausbildung nach einer längeren Phase ungelernter Arbeit die Art und Qualität der vorangegangenen Tätigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Die Untersuchung will dazu beitragen, Erkenntnisse zu gewinnen, mit denen die Übergänge in Ausbildung für diese Gruppe verbessert werden können. 

Projekt "Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung - Junge Erwachsene mit prekären Bildungs- und Erwerbsverläufen"

 

Neuausrichtung der öffentlich geförderten Beschäftigung

Für SGB-II-Empfänger stehen verschiedene Instrumente zur Arbeitsmarktintegration bereit. In der Praxis dominieren jedoch die "Ein-Euro-Jobs". Öffentlich geförderte Beschäftigung findet überwiegend in Form kürzerer Maßnahmen statt, die als Sozialrechtsverhältnis ausgestaltet sind und die Geförderten von zentralen Arbeitnehmerrechten ausschließen.

Marktersatzmaßnahmen mit längerer Förderdauer haben hingegen laut einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie einen deutlichen Bedeutungsverlust erlitten. Die Autoren vom Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) plädieren für eine Ausrichtung der öffentlich geförderten Beschäftigung als sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis.

Dadurch soll die öffentlich geförderte Beschäftigung wieder mehr auf die Aspekte Zielgruppeninklusion und Beschäftigungsfähigkeit fokussieren sowie die Ziele Marktersatz und Strukturwirksamkeit in den Blick nehmen. 

"Öffentlich geförderte Beschäftigung - Plädoyer für eine konzeptionelle Neuausrichtung" (PDF, 85 KB)

 

Eingliederungsvereinbarungen in der Praxis

Eingliederungsvereinbarungen werden seit den Hartz-Reformen als Instrument des "Förderns und Forderns" verstärkt eingesetzt. Sie sind in der Arbeitslosenversicherung (SGB II) und in der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB III) gesetzlich vorgeschrieben. Das IAB hat untersucht, welchen Nutzen die Vermittlungsfachkräfte den Eingliederungsvereinbarungen zuschreiben und welche Praxisprobleme bei der Umsetzung dieses rechtlich bindenden Vertrages auftreten.

Obwohl die Vereinbarung laut Anweisung der Bundesagentur für Arbeit zusammen mit den Leistungsberechtigten "gemeinsam erarbeitet" werden soll, sind deren Ziele und Inhalte in der Praxis überwiegend standardisiert und wenig individuell angepasst. Während die Pflichten der Berechtigten häufig konkret benannt werden, bleiben die Leistungen der Einrichtungen oft vage. Besonders im Bereich des SGB II nutzen viele Fachkräfte das Instrument vor allem als Grundlage für Sanktionen.

So entsteht nur selten die gewünschte Dienstleistungsbeziehung mit Beiträgen beider Parteien. Das IAB bezeichnet es als durchaus diskussionswürdig, ob die Eingliederungsvereinbarung in der Praxis den ihr zugeschriebenen Zweck überhaupt erfüllen kann. Aufgrund dieser Befunde solle über Prozessalternativen nachgedacht werden. Kundinnen und Kunden müssten viel stärker in den Prozess der Zielfindung und -festlegung eingebunden werden. 

IAB-Kurzbericht "Reformziele noch nicht erreicht - Eingliederungsvereinbarungen in der Praxis" (PDF, 387 KB)

Artikelaktionen
Anmelden


Passwort vergessen?
Neuer Benutzer?
Kostenlose Webseite für Handwerker


Erst registrieren - dann eintragen. Sie zahlen nichts!  INFO   -  Username +Passwort verloren? Den Usernamen finden Sie auf Ihrem Webeintrag. Das Passwort bitte hier neu festlegen

« Mai 2012 »
Mai
MoDiMiDoFrSaSo
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031
tipp im web

Selbst werkeln: In einem gewissen Rahmen kann man auch in Mietwohnungen selbst Hand anlegen.

 

Vielen Dank, dass Sie diese Seite handwerkermarkt für Handwerk und Gewerbe besucht haben.